Es wird munter weiterproduziert und wie schon auf dem Kamera und Smartphone Markt etabliert sich langsam der Jahresrhythmus für neue Drohnen Modelle. DJI hat den Nachfolger der DJI Mavic Air 2 veröffentlicht und eine Spur verkleinert aber dennoch einen doppelt so großen Sensor reingepackt. Von 1/2 Zoll gleich mal auf 1 Zoll upgegraded, und damit spielt man in der gleichen Liga wie bei der DJI MAVIC PRO 2.
Für €999,- ist di DJI AIR 2S* natürlich auch nicht ganz billig, aber für soviel Technik auf kleinem Packmaß doch wieder gerechtfertigt.
Die Specs der DJI AIR 2S
Sensor: 1 Zoll CMOS
Video Auflösung: bis zu 5,4k
4K Ultra HD: 3840×2160 mit 24/25/30/48/50/60 fps
2,7K: 2688×1512 mit 24/25/30/48/50/60 fps
Full HD: 1920×1080 mit 24/25/30/48/50/60/120 fps
in MP4/MOV (H.264/MPEG-4 AVC, H.265/HEVC)
Startgewicht: 595 g
Abmessungen / Maße:
Gefaltet: 180 × 97 × 77 mm (L×B×H)
Ausgefaltet: 183 × 253 × 77 mm (L×B×H)
Max. Flughöhe: 5.000 m
Max. Flugzeit (bei Windstille): 31 Minuten
Der Unterschied von Air 2 zu AIR 2S
Das ist wohl die wichtigste Frage wenn man überlegt ob man noch das ältere Modell nimmt.
Die AIR 2S hat den größeren Sensor und das sollte eigentlich das Über Argument schlecht hin sein. Größerer Sensor = mehr Licht und damit immer gut :). Die 4k Zeitlupe von 2x bei 60p ist auch ganz cool, und für die Cinematografen ist der 10Bit CineD Codec auch interessant. Sonst ist die 2S ein bisschen flotter unterwegs beim Steigen und generell fliegen. Die max. Flugzeit ist mit 31 Minuten geringfügig kürzer wie beim alten Modell, das sogar 34 Minuten geschafft hat. Von der Größe sind beide Modelle ziemlich gleich auf, einzig die 2S ist etwas „schlanker“, aber das wirkt sich nicht auf die aufgeklappte Größe aus.
Das Videoübertragungsprotokoll ist jetzt OcuSync 3.0 statt 2.0, damit eine höhere Übertragungsreichweite von bis zu 8km möglich. Aber das ist meist relativ egal da man ja eh nur auf Sichtweite fliegen darf in den meisten Ländern.
Also wie gesagt, der Sensor ist das Hauptthema, der Rest ist quasi vernachlässigbar.
Update: im April 2021 wurde die neue DJI MAVIC AIR 2S veröffentlicht.
Die neue Version der beliebten Mavic Air wurde von DJI veröffentlicht
Das wichtigste zuerst, der Preis, huiuiuiu, 849€* ist schon etwas hochgegriffen. Die Specs der 4k Drohne sprechen zwar für sich, aber der Preisunterschied zu der DJI Mavic Mini Drohne ist schon eklatant von 399€ auf die 849€ für das nächstgrößere Drohnenmodell. Die große Frage ist jetzt, bekommt man eine doppelt so gute Drohne für doppelt so viel Geld?
Die Specs der DJI Mavic Air 2 im Überblick
Von den Spezifikationen alleine sieht es schon mal gut aus, da man hier mit 48 Megapixel Foto und 4k Video in 60fps auftrumpfen kann. Der neue größere Sensor mit 1/2“ statt den 1/2.3“ CMOS der Vorgängerversion Mavic Air ist zwar toll, aber die Mavic Pro 2 Modelle haben zum Beispiel einen 1“ Sensor verbaut. Auch der Akku wurde wie üblich verbessert und verspricht eine Flugzeit von 34 Minuten, und im Vergleich zur DJI Mavic Mini wurden hier auch wieder alle Hindernissensoren verbaut und ermöglichen eine rundum Erkennung von Hindernissen.
Die Mavic Air 2 hat einen internen Speicher von 8GB, das heißt man „darf“ die SD Karte auch mal vergessen :). Und eine weitere Verbesserung ist die Halterung des Smartphones über der Fernbedienung anzubringen um hier ein besseres Fluggefühl und Sicht zu haben. Auch die Flugmodi wurden aufgebessert und erweitert, dennoch stellt sich die Frage ob die 400€ und die kleine, packleichte 249 Gramm Drohne DJI Mavic Mini nicht für die meisten Hobbypiloten vollkommen ausreichend ist.
Latenz (Abhängig von Umweltfaktoren und dem verwendeten Mobilgerät):
120 – 130 ms
Codierungsformat für Videoübertragung:
H.265
Max. Bitrate Liveübertragung:
40 MBit/s
Betriebsfrequenzen:
2,400 – 2,4835 GHz
5,725 – 5,850 GHz
Das Video zur offiziellen Vorstellung der Drohne von DJI
Die verbesserten Flugmodi und Funktionen und der Mavic Air 2
Auch hier zählt der Vergleich zu der Mavic Mini und den Mavic 2 Pro Modellen etwas mehr als der Vergleich zur alten Mavic Air Version. 8k Hyperlapse Fotofunktion ist schon mal ein sehr cooles Feature das eine Neuerung darstellt für DJI.
Die Flugmodi und Updates noch im Überblick:
Active Track 3.0: Verfolgung des festgelegten Objektes (Person oder Fahrzeug usw.) und Positionierung des Objektes in der Bildmitte
Spotlight 3.0: Ähnlich wie Active Track jedoch kann die Flugrichtung und Flughöhe manuell verändert werden
POI 3.0: Point of Interest = umkreisen des eingestellten Objektes
Und dank der Sensoren vorne, hinten, links & rechts und an der Unterseite funktioniert auch die Obstacle Avoidance wohl noch besser mit der neuen Software. Damit ist die Mavic Air 2 wohl auch um einiges sicherer unterwegs als die Mavic Mini.
Fazit zur neuen DJI Mavic Air 2 Drohne
Die Specs sind sehr gut und man bekommt, wie immer bei DJI, mit der Mavic Air 2* sehr viel ausgereifte Technik zu einem guten Preis. Bei mir stellt sich nur die Frage ob man gerade in Zeiten wie diesen diese Drohne wirklich braucht und nicht eher zu den Refurbished Modellen von DJI* greift da man hier einige ältere Modelle zu Spitzenpreisen bekommen kann, bzw. nicht doch auch die DJI Mavic Mini um den halben Preis vollkommen ausreicht für zukünftige Urlaubsaufnahmen.
Ja, die Mavic Air 2 hat im Gegensatz zur Mavic Mini den Follow Me Modus integriert und kann somit automatisch Objekte verfolgen.
Kann man die DJI Goggles mit der Mavic Air 2 verwenden?
Nein. Leider sind die DJI Goggles nicht kompatibel mit der DJI Mavic Air 2. Hier wird in Foren auch sehr viel diskutiert über diesen etwas unlogischen Schritt von DJI, aber leider ist es so das die Goggles nicht supported werden.
Sind manuelle Kameraeinstellungen (Blende, Verschlußzeit) bei der Mavic Air 2 möglich?
Ja. Im Gegensatz zur Mavic Mini hat man hier wieder die volle Kontrolle über alle Kamera Settings und Einstellmöglichkeiten wie ISO, Blende und Verschlußzeit.
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